Netzinstallation von Solaris 2.3 über Subnetzgrenzen hinweg

Mika, Harald and Pfenning, Jörg-Thomas and Schmoetten, Emile (1994) Netzinstallation von Solaris 2.3 über Subnetzgrenzen hinweg.
Published in: Offene Systeme Vol. 4.

Abstract

Wer sich schon einmal mit der Betreuung und Pflege mehrerer Solaris Maschinen beschäftigt hat, der wird den damit verbundenen Zeitaufwand erfahren haben, insbesondere wenn man den Anspruch hat, den Zustand der Maschinen möglichst aktuell (In Hinblick auf Patches, neueste Software, etc.) und identisch zu halten. Neben diesen rein praktischen Aspekten macht man als Systembetreuer häufig eine Erfahrung, die stark an die Gesetze der Thermodynamik erinnert: Geht man von anfänglich identisch installierten Maschinen aus, so wird man nach einem gewissen Zeitraum feststellen, daß sich die Maschinen in ihren Zuständen immer mehr unterscheiden. (Ein stetiger Anstieg der Entropie im System Solaris Maschinen ist festzustellen.) Idealvorstellung wäre hingegen, daß sich jede Maschine in einem fest definierten Zustand befindet und daß alle, soweit möglich, gleich konfiguriert sind. Am ZPR existieren neben acht Sparcstation 10, mit Serverfunktionen, sieben SparcClassic und fünf Sparcstation 5, die als Bildschirmarbeitsplätze dienen. Ausgehend von dieser Tatsache und den oben angeführten Überlegungen beschäftigten wir uns mit der Möglichkeit, diese Rechner via Netz zu installieren. Die Idee dabei war, eine einfache, schnelle und leicht und zentral konfigurierbare Installation durchzuführen, die ohne Interaktion möglich ist und die anschließend die Maschinen betriebsbereit hält. Das zugrunde liegende Konzept ist einfach: Man installiere eine Maschine unter Solaris 2.3, installiere darauf einen Installationsserver, konfiguriere die zu installierenden Clients und starte deren Installation. Die Umsetzung dieses Konzepts stellte jedoch einige Anforderungen an uns. Als auffälligstes Problem erwies sich die Tatsache, daß eine Netzinstallation unter Solaris 2.3 im wesentlichen auf Subnetze begrenzt ist. Diese Beschränkung war für unseren Fall nicht akzeptabel. Das Ergebnis unserer Arbeit ist im folgenden Artikel exemplarisch an der Netzinstallation und der Konfiguration unserer Bildschirmarbeitsplätze dargestellt. Dabei beschreibt der erste Teil die Realisierung einer Installation via Netz an sich, über Subnetzgrenzen hinweg. Der zweite Teil behandelt den konkreten Fall der Installation einer Maschine vom Typ { t dataless} unter Verwendung des Filesystemtyps {sf CacheFS} für das Verzeichnis { t /usr}.


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Subjects: UNSPECIFIED
Divisions: Mathematical Institute
Depositing User: Archive Admin
Date Deposited: 02 Apr 2001 00:00
Last Modified: 19 Dec 2011 09:46
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Date Deposited: 02 Apr 2001 00:00
Last Modified: 19 Dec 2011 09:46
URI: http://e-archive.informatik.uni-koeln.de/id/eprint/164